Das Ziel: Vernetzte Industrie

»Vernetzte Industrie« ist ein EU-gefördertes Projekt, das die energetische Optimierung und Modernisierung der Infrastruktur in ausgewählten Industriearealen und Betrieben verfolgt. Innovative Geräte und Anlagen sollen über digitale Schnittstellen so miteinander vernetzt werden, dass Energieeinsparpotenziale identifiziert und realisiert werden können.

Dafür soll das Projekt neue Technologien und Dienstleistungen von innovativen Anbietern in die Anwendung bringen und die Erkenntnisse aus deren Pilotbetrieb verbreiten. Gefragt sind vor allem Industrie und Gewerbebetriebe, die eine Chance in der Modernisierung ihrer Anlagen sehen und sich neue Geräte und Anlagen einbauen lassen.

Das wirtschaftliche Risiko ist sehr gering, da für die Anschaffung der Anlagen umfangreiche Fördermittel bereits jetzt zur Verfügung stehen.

Dieter Sommerhalter (Geschäftsführer ITG gmbH & Co. KG)
Dieter Sommerhalter (Geschäftsführer ITG mbH & Co. KG

Das tun wir

 

Die ITG realisiert den Aufbau neuer Infrastruktur zur Erhöhung der Ressourceneffizienz und Innovationsbereitschaft in Gewerbegebieten unter Einbindung bestehender Anlagen in der Region Freiburg, Lahr und Offenburg. Zusätzlich zu bestehenden Energiekonversionsanlagen und -netzen investieren wir in eigene, neue und gemeinsame Infrastruktur- und Kommunikationselemente. Die über die Vernetzung gewonnenen Informationen werden genutzt zur Weiterentwicklung von Betrieben und Industrieparks. Unternehmen können sich an der ITG beteiligen zu offenen, transparenten und diskriminierungsfreien Bedingungen und die neue Infrastruktur zu ebensolchen Bedingungen nutzen.

Die ITG ist Gewinner eines RegioWIN-Leuchtturmteilprojekts mit dem Titel "Neue Infrastruktur".  So können Investitionen mit Finanzmitteln der Europäischen Union und Baden-Württembergs gefördert werden.

Das Geschäftsmodell

 

Motor des Projektes sind die badenova AG und das E-Werk Mittelbaden, die eng mit der Stadtverwaltung, den Wirtschaftsförderern und entsprechenden Herstellern neuer Technologien zusammenarbeiten.

Ziel aller Beteiligter ist es, das entstehende Standortkonzept auf andere Industrie- und Gewerbegebiete zu übertragen und die gewonnenen Erkenntnisse anderen Unternehmen und Kommunen zur Verfügung zu stellen.

Die ITG soll in Zukunft als Infrastrukturdienstleister für die Unternehmen im jeweiligen Industrieareal fungieren und für die jeweilige Stadt- oder Gemeindeverwaltung oder für kommunale Zweckverbände als Standortdienstleister auftreten.

Erfolgsschlüssel für diese Aufgaben ist die Erfassung der Energie- und Citydaten in den betreffenden Gebieten. Die Daten sollen zum einen genutzt werden, um Produktions- und Lastverläufe in Industrie und Gewerbe zu flexibilisieren, virtuelle Kraftwerke zu errichten und konkrete Anknüpfungspunkte für Industrie-4.0-Anwendungen zu liefern. Zum anderen kann die intelligente Nutzung von Energie- und Citydaten ein wichtiger Schritt in Richtung Smarte Systeme bedeuten, die nicht nur die Produktivität der Unternehmen, sondern auch die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger fördern.

Dies kann nur aus einem breiten Know-how der lokalen und kommunalen Rahmenbedingungen und auf Basis erfolgreicher Pilotvorhaben gelingen.

 

das sagen unsere Gesellschafter

Mathias Nikolay
(Vorstand Badenova AG & Co. KG)
"Die ITG ist für uns ein hervorragendes Instrument, um unser Geschäftsmodell rund um komplexe Infrastrukturen weiterzuentwickeln. Dabei kann es sich um kommunale, betriebliche oder badenova-eigene Infrastruktur handeln. Wir wollen mit der ITG zukünftig als umfassender Dienstleister in diesen Themen auftreten und unseren Kommunen wie Geschäftskunden ein breites Spektrum an Leistungen anbieten."
Dr. Ulrich Kleine
(Vorstand E-Werk Mittelbaden AG & Co. KG)
„Die Energiewelt wird immer komplexer und komplizierter – mit der ITG wollen wir Projekte umsetzen, die für unsere Kunden einfache Lösungen anbieten. Das Projekt „Vernetzte Industrie“ ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung. Damit können wir ohne die üblichen unternehmerischen Risiken unterschiedliche Technologien, Dienstleistungen und Lösungsansätze einem schonungslosen Praxistest unterziehen und herausfinden, ob sie funktionieren.“

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